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Kondolenzbuch

Ihr Eintrag

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Gabriele und Uwe Bogausch schrieb am 17.11.2018:
Wir verneigen uns tief und trauern um einen der letzten deutschen Mimen.


Dirk Neumann schrieb am 17.11.2018:
Lieber Rolfi, ich habe dich Ende der 60er Jahre zu den Sommerfilmtagen in SPUR DES FALKEN kennengelernt, als Fiesling James Bashan Zigarre kauend und rumballernd. Du warst meinem Helden Gojko immer dicht auf den Fersen. Ich habe gelitten und mitgefiebert und als Weitspähender Falke seinen entscheidenden Messerwurf vollendete, hatte ich einen meiner großen Kindheits-Glücksmomente! Das Gute hatte das Böse besiegt. Damals konnte ich noch nicht unterscheiden zwischen Schauspieler und Rolle. Da war ich neun Jahre alt. Seit dem ist viel Zeit vergangen, aber ich habe dich nie aus dem Augen verloren. Immer wurde es spannend, wenn du aufgetaucht bist: als General in MEPHISTO, als Vater Wieck in FRÜHLINGS SINFONIE, als August III in SACHSENS GLANZ, als Rabbi in ALLES AUF ZUCKER, als Goethe in GIGANTEN, als Puppenspieler Meister Röckle in HANS RÖCKLE UND DER TEUFEL, als, als, als… Später konnte ich dann zwischen Rolle und Mensch unterscheiden. Spätestens als wir uns persönlich kennenlernten und ich an deinem Traum, ein „kleines Theaterchen“ am Rande der Stadt zu gründen, mitwirken durfte. Mehr als 20 Jahre war ich dein „Hoppe-Secretarius“ und konnte gemeinsam mit unserem großartigen Theaterverein nach deiner Lebensmaxime „Träume nicht dein Leben, lebe deine Träume“ unseren Traum von einem Liebhabertheater, einem Theater der Nähe am Rande der Stadt verwirklichen. Du warst unser Prinzipal, unser Mäzen, unser Schutzpatron, unser Botschafter und unser Gesicht. Dafür gilt dir unser Dank! Wir werden dich vermissen aber deine Idee von einem kulturvollem Miteinander, einem Ort des persönlichen Gesprächs und der Begegnung bewahren. Achso, und ein warmes Plätzchen mit einem Pfeifchen reservieren wir dir zu jeder Veranstaltung – falls du dir‘s nochmal anders überlegst! Danke für Alles, dein Dirk (Hoppe-Secretarius a.D.)


Jens Wilde schrieb am 17.11.2018:
Wieder hat ein held (nicht nur) der Kinderjahre die Bühne verlassen. Einfach danke für die Bösewichte, ernstern, verschmitzten und augenzwinkernden Charakter, die Rolf Hoppe für uns auf Bildschirm, Kinoleinwand und Theaterbühne gezaubert und uns damit in eine wunderbare Welt entführt hat. Es bleibt der Trost, daß Rolf Hoppe auf Bildschirm und Kinoleinwand in seinen Rollen weiterlebt. Danke!


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