Menu

Allein ein Kichern ändert schon die Welt

Lyrik und Prosa von Thomas Rosenlöcher

Die Möglichkeit zu leben ist unmöglich klein,

und dennoch fügt sich alles in das Ganze ein!

Er spürte dem Klang der Worte so lange nach, bis sie ihm ihre Melodie anvertrauen. Das konnte dauern.

 

Literaturnetz Dresden rezensiert Lesung im Hoftheater:

Keiner sonst als Thomas Rosenlöcher schaffte am Ende des Jahrhunderts in Deutschland so schön diese Spiralbewegung vom Leben zur Literatur und von der Literatur zum Leben.

Rosenlöchers großartige Dichtkunst kommt aus dem Fabulieren, aus dem Zusammenbringenkönnen von Ichlust und Echtwelt… Es macht ungeheure Lust, in den Fluß seiner Sprache einzutauchen, die uns sprudelnd mitnimmt und erfrischt, was Alltag und Routinen uns verebben ließen: perlende Augenblicke kindlichen Spiels mit der Wahrheit und ihrem Erscheinen.

Frank Milautzcki

Die Sehnsucht nach einer unversehrten, erhabenen Natur wird in Rosenlöchers Elegien emphatisch aufgerufen wie auch ironisch konterkariert… In burlesker Manier, in schlemischen, gelegentlich auch kalauernden Tonarten besingt er augenzwinkernd kleine und kleinste Dinge.
Jury des Hölty-Preises

Rosenlöchers Gedichte sind poetisch in einem so radikalen Sinn, daß Katastrophenmeldungen und apokalyptische Diskurse sich in ihnen verfangen, sie aber nicht durchdringen.
Alexander von Bormann

Vielmehr baut seine Weltbetrachtung auf die natürliche Spanne von Leben und Tod und alle was an Vitalität und Sterblichkeit darin beschlossen sein kann… Er hat sich die Fähigkeit bewahrt, unbändig staunen zu können, etwa über einen blühenden Kirschbaum, an dem jede Blüte die „Summe der Seligpreisungen“ birgt.
Wulf Kirsten

Weil Thomas Rosenlöcher ein Vanitas-Mahner ist, deshalb ist er ein Dichter irdischen Glücks.
Heinrich Detering

Mitwirkende:

Auf der Bühne

Ahmad Mesgarha, Schauspieler
Sina Neumärker, Gitarristin

Termine:

SO 8.9.2024 18:00 Uhr Karten